Lauftechnik-Intro

Was ist Pose Running?

Die POSE-Methode® ist ein Modell, ein System um das richtige, funktionelle, effiziente und verletzungsfreie Laufen zu erlernen und zu unterrichten. Dieses System ist das derzeit einzig existierende Modell der Lauftechnik, welches als Ganzes wissenschafltich erforscht, untersucht und bestätigt wurde. Anfangs (1977) nur für die Elite bestimmt, wird diese Methode seit 1996 der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine Sudie, welche 2004 vom renommierten Institut Medicine & Science in Sports Exercise durchgeführt wurde, zeigt auf, dass durch diese Methode die Belastung der Kniegelenke um bis zu 50 % reduziert werden kann.

 

Fakten zur POSE-Methode®:

Entwickelt seit 1973 von Dr. Nicholas Romanov,

Wissenschafltich untersucht und bestätigt,

Bereits mehr als 40 Jahre Forschung und Erfahrung,

Diese Methode kann auf jede menschliche Bewegung und jede sportliche Aktivität angewendet werden,

Jeder kann es anwenden/erlernen, unabhängig vom Leistungsniveau,

Spezielle Pose Flex- und Kraftübungen,

In 138 Ländern dieser Welt;

 

Mit der POSE (Schlüsselposition) zu mehr Erfolg.

Wenn wir unseren Körper bewegen (Laufen), durchläuft dieser eine Vielzahl an Positionen. Einige dieser Positionen sind das Ergebnis richtiger Positionierung unseres Körpers und andere wiederrum haben die Aufgabe, uns genau in diese eine richtige Position zu führen. In der Mitte dieser finden wir die Schlüsselposition, die sogenannte POSE. Diese erlaubt es uns, alle vorhergehenden und nachfolgenden Positionen miteinander zu verbinden. Die Fähigkeit von einer POSE in die nächste zu gelangen, diese Kette von Positionen und Ereignissen als Ganzes zu verbinden, ohne dabei überflüssige Bewegungen zu tätigen und dadurch Energie zu verschwenden, stellen die Basis der POSE-Methode® dar. Erst durch diese eine Schlüsselposition wird es möglich, die natürlichen Kräfte zu nutzen. Durch das perfekte Zusammenspiel von Physik und den biomechanischen Gegebenheiten Ihres Körpers wird es möglich, effizienter, schneller und verletzungsfrei zu laufen.

  

Laufen kann so einfach sein wie:

 

POSE -The Running Pose

Diese Position stellt die Schlüsselpostition dar. Aus dieser werden alle nachfolgenden Bewegungen "kontrolliert", "ausgeführt" und "eingeleitet". In der Laufbewegung gibt es nur diese eine Position, welche es Ihnen erlaubt unter optimalen Bedingungen zu laufen. Diese positioniert den Körper des Läufers perfekt ausbalanciert auf einem Bein mit dem Gewicht auf den Fußballen/Vorfuß. Das Knie ist hierbei leicht abgewinkelt, um so die maximale Muskelelastizität zu nutzen

 

 Wussten Sie ???

... dass jeder, egal welcher Laufstil, diese Schlüsselposition durchläuft? Ohne diese werden Sie nicht laufen können. Ein guter Läufer ist demnach jemand, der von Pose zu Pose geht, ohne dabei durch unötige Bewegungen Energie zu verschwenden.

Häufige Fehler:

  • Landung auf den Zehen anstatt auf den Fußballen/Vorfuß. Dies resultiert daraus, dass die Zehen im allgemeinen Verständnis oft dem Vorfuß zu geordnet werden. Also achten Sie darauf, nicht auf den Zehen zu laufen sondern am Fußballen zu landen.
  • Die Ferse vom Boden fernhalten. Die Ferse kann den Boden berühren, nachdem Sie am Fußballen gelandet sind. Achten Sie jedoch darauf, dass das Gewicht am Vorfuß/Fußballen ist.
  • Anspannung. Oft wird beobachtet, dass viele Läufer unnötig "verspannen". Achten Sie also darauf, dass der Köper enspannt ist.

 

 

Fall:

Um besser, schneller und effizienter laufen zu können, müssen wir lernen unseren Körper frei fallen zu lassen. Der Fallwinkel ist es, der uns schneller macht. D.h. umso länger Sie in der Pose bleiben, um so schneller werden Sie laufen. Dies resultiert daraus, dass Sie der Schwerkraft erlauben, länger zu arbeiten/wirken. Die schnellsten Läufer sind in der Lage, 12 Meter pro Sekunde zu laufen und fallen mit einem Winkel von 21,4° (Elite-Langstreckenläufer fallen ca. 16°). Wie schnell Sie laufen können, hängt demnach davon ab, wie schnell Sie die POSE rekonstruieren können und wie groß Ihr Fallwinkel ist.

 

Häufige Fehler:

  • Nach vorne beugen aus der Hüfte. Achten Sie darauf, dass Sie nicht aus der Hüfte nach vorne "knicken".
  • Aktiver Kniehub nach vorne/oben. Es gibt keinen Grund, Ihre Knie aktiv nach vorne/oben zu heben. Es stört Sie nur bei der Ausführung einer glatten, flüssigen Bewegung und wird Sie daran hindern, nach vorne "fallen" zu können. Bei einer korrekten Laufbewegung kommen die Knie als eine Konsequenz durch das dritte Element - dem PULL - nach vorne. Lesen Sie hierzu auch: "High Knee Drill in Running-Pointless or Helpfull"

 

 

 Pull - The Action

Die einzige aktive Aufgabe, die Sie während des Laufens haben, ist es, den Fuß nach oben unter die Hüfte zu ziehen, um den Support (Bein) zu wechseln. Diese Aufgabe erledigt Ihre hintere Oberschenkelmuskulatur. Der Befehl "unter die Hüfte"  gibt lediglich die Richtung vor.

 

 

Häufige Fehler:

  • Exzessives Ziehen (auch Overpulling genannt). Die Höhe des Pull des Fußes wird durch die Laufgeschwindigkeit diktiert. Je schneller Sie laufen, desto höher müssen Sie  Ihren Fuß ziehen.
  • Ziehen hinter Ihrem Körper. Dies resultiert erstens daraus, dass Sie in die falsche Richtung ziehen, zum zweiten daraus, dass Sie zu spät ziehen und zum Dritten,  dass Sie Ihre Hüfte blockieren und Ihrem Knie nicht erlauben, nach vorne zu kommen. Wenn Sie in Ihre Hüftbeugemuskulatur entspannen, und ein kurzes Signal  zur Kontraktion an Ihre hintere Oberschenkelmuskulatur senden, werden Sie sehen, dass das Knie aufgrund der Trägheit, Dynamik und als Resultat des Ziehens von alleine nach vorne kommt.
  • Abdruck im Knie- und Fußgelenk. Warum Sie sich keinesfalls "Abdrücken" sollten lesen Sie hier >>> "Do we need to push off in Running?"

 

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